Maschinenring und MRVV

Mit Versicherungen ist es häufig wie mit der Steuer.

Allein kann man den „Dschungel“ nicht mehr sicher durchqueren. Wer eine Versicherung braucht – egal ob als Privatperson oder als Unternehmen – hat heute verschiedene Möglichkeiten, einen Vertrag abzuschließen.

Ein Weg führt über die Beratung und Vermittlung durch einen Versicherungsmakler.

Im Gegensatz zu anderen Vertriebsformen ist ein Versicherungsmakler an keine Versicherungsgesellschaft gebunden und damit ein absolut unabhängiger Partner.

Der Versicherungsmakler steht auf der Seite der Versicherungsnehmer.

Daher haben Maschinenringe schon vor einiger Zeit in Schleswig-Holstein mit Partnern aus der Versicherungsbranche die MRVV, die Maschinenring Versicherungsvermittlungsgesellschaft, für die Betreuung ihrer Mitglieder gegründet.

Seit 2010 gibt es die MRVV Baden-Württemberg GmbH & Co. KG mit Sitz in Stuttgart.
Der Landesverband der Maschinenringe und zahlreiche seiner Mitgliedsringe sind Gesellschafter und wirken bei der praxisgerechten Entwicklung spezifischer Versicherungen mit.
Auch der MR Biberach-Ehingen ist Gesellschafter

Mit der MRVV Baden-Württemberg sehen wir einen starken und zuverlässigen Versicherungsmakler an der Seite unserer Mitglieder, der Spezialkonzepte für die Landwirtschaft entwickelt und auch

im Schadenfall schnell und unbürokratisch die Schadenregulierung durchführt.

Selbstverständlich steht die MRVV auch im privaten- und kleingewerblichen Bereich als qualifizierter Partner zur Verfügung.

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MRVV aktuell

Aktualisierungsservice für die Versicherungen der Photovoltaikanlagen

Mittlerweile stoße ich bei fast jedem Termin auf veraltete Versicherungen bzw. Versicherungssummen in den Elektronikversicherungen für PV-Anlagen.

Erfahrungsgemäß haben viele Versicherungen kein eigenes Interesse daran, die Prämien anzupassen bzw. dadurch zu verringern.

Als Folge zahlen unsere Landwirte meist deutlich zu viel Prämie, da die Modulpreise im Wiederbeschaffungswert seit der Installation der Anlagen stark gesunken sind.

Deswegen empfehle ich Ihnen eine Neuberechnung bzw. Marktanalyse,
welche ich zügig und ohne großen Aufwand für Sie durchführen kann.

Bitte melden Sie sich bei mir – ich helfe unseren Mitgliedern gerne weiter.

Ihr
Ralf Lehmann

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Sichern Sie sich Ihre Existenz!

Ernteverbot bei Afrikanischer Schweinepest

Ein totes Wildschein wird in einem Maisfeld entdeckt, es trägt den Erreger der Afrikanischen Schweinepest. Der gesamte Betrieb wird mit einem Ernteverbot für 4 Monate belegt. 10 Hektar Mais, 20 Hektar Getreide und 5 Hektar Raps dürfen nicht weiter bearbeitet werden.

Die Entschädigung dieses Betriebes kann bis zu 13.500 € betragen.

Was erhalten Sie im Schadenfall von uns?

Für jeden Tag der angeordneten Nutzungseinschränkung bzw. des Nutzungsverbots erhalten Sie pauschal 1/365 der Versicherungssumme der jeweils betroffenen Feldstücke für max. 12 Wochen. Die Entschädigungsleistung erfolgt ab dem 8. Tag.

Ihre Vorteile auf einen Blick

  • Pauschale Entschädigung pro Tag des Nutzungsverboes – orientiert an den Versicherungswerten Ihrer Pflanzenversicherung
  • Schnelle und unkomplizierte Schadenabwicklung
  • Entschädigung auch bei Nutzungsverbot infolge von Verdachtsfällen

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Blauzungenkranktheit – Ertragsschadenversicherung

Die Blauzungenkrankheit (BT) ist seit Dezember 2018 auf mehreren Rinderbetrieben im Südwesten Deutschlands festgestellt worden. Wir erwarten, dass mit steigenden Temperaturen die Ausbreitung weiter voranschreiten wird und Sie verstärkt angesprochen werden. Hier die wichtigsten Informationen.

Übertragung und Gefährdung

Die Blauzungenkrankheit wird durch Stechmücken übertragen und befällt alle Wiederkäuer. Sie stellt insbesondere für Milcherzeuger sowie Rindermast- und zuchtbetriebe eine wirtschaftliche Gefährdung dar.

Auflagen und Einschränkungen bei der Viehvermarktung

Viele Rinderbetriebe in Baden-Württemberg, Bayern, Saarland, Rheinland-Pfalz, Hessen und NRW sind betroffen. Hier handelt es sich in erster Linie um Kostensteigerungen (Impf- und Laborkosten) durch behördliche Auflagen und um Erlösminderungen im Zusammenhang mit der Viehvermarktung. Diese Betriebe liegen in sogenannten Sperrbezirken, Beobachtungs- oder Restriktionsgebieten.
Noch größer wird der Schaden, wenn das BT-Virus im eigenen Tierbestand festgestellt wird oder wenn sich die Infektion zu einer klinischen Erkrankung im Tierbestand auswächst.

Versicherungsschutz

Die Ertragsschadenversicherung (EVT) deckt Schäden durch anzeigepflichtige Tierseuchen und damit auch durch die Blauzungenkrankheit.

Kein Zeichnungsstopp

Die Nachfrage nach einer Absicherung gegen entsprechende Risiken ist naturgemäß während eines Seuchenzugs am größten. Es besteht kein Zeichnungsstopp für Neuanträge.
Bestandskunden sollten spätestens jetzt ihre Policen auf einen aktuellen Stand bringen.

Die wichtigsten Fragen und Antworten zur Blauzungenkrankheit (BT)

  • Was ist versichert, wenn Betriebe in BT-Sperrbezirken, Beobachtungs- oder Restriktionsgebieten liegen?

Versichert sind zum Beispiel die Zusatzkosten für Impfungen, Untersuchungen oder Insektenbekämpfung sowie Einbußen durch spätere Vermarktung und längere Haltung.
Besteht der Schaden nur aus den Impfkosten, dann wird der SB sogar nur zur Hälfte angerechnet.

  • Können Rinderbetriebe in BT-Sperrbezirken, Beobachtungs- oder Restriktionsgebieten neu versichert werden?

Ja. Der Versicherungsschutz für BT tritt nach Ablauf der bedingungsgemäßen Wartezeit (drei Monate) in Kraft.
Besteht der BT-Sperrbezirk, das Beobachtungs- und Restriktionsgebiet noch nach Ablauf der Wartezeit, dann beginnt der Versicherungsschutz für BT erst mit der Aufhebung dieser Restriktionen.
Diese Verlängerung gilt nicht, wenn nach Ablauf der Wartezeit von drei Monaten der BT-Ausbruch auf dem eigenen Betrieb festgestellt wird.
Für alle anderen Tierseuchen – wie zum Beispiel für ASP oder MKS – besteht mit Ablauf der Wartezeit vollumfänglich Versicherungsschutz. Für Unfälle entfällt die Wartezeit.

  • Löst die Summenanpassung bei Bestandsverträgen eine neue Wartezeit aus?

Nein.

  • Führt eine Umdeckung von der Basis- auf die Premiumdeckung zu einer neuen Wartezeit?

Grundsätzlich gilt eine neue Wartezeit nur für neu hinzukommende Risiken. Für bereits versicherte Risiken gilt keine neue Wartezeit. Da die Blauzungenkrankheit im Rahmen der Basis-Deckung mitversichert ist, gilt bei Umdeckung auf EVT-Premium für Blauzunge keine neue Wartezeit.

  • Wenn kein amtlicher Impfzwang besteht und der Bestand von der BT befallen wird, ist dann der Schaden abgedeckt, obwohl die Möglichkeit der freiwilligen Impfung bestünde?

Ja.

  • Sind Impfschäden (z.B. Milchleistungsabfall, Verwerfungen, evtl. Tierverluste) nach angeordneter Impfung versichert?

Ja.

Fazit:

Die R+V/VTV- Versicherung bietet mit der Ertragsschadenversicherung für rinderhaltende Betriebe einen optimalen Versicherungsschutz, der das finanzielle Risiko im Falle einer Tierseuche minimiert und somit die Zukunft des Betriebes sichert.

Wünschen Sie einen kostenlosen Betriebscheck?

Ihr Experte in Versichungsfragen :

Ralph Lehmann

Kundenberater
Versicherungsfachmann (BWV)

Telefon: 0731 7042 982
Mobil: 0172 6965 160
Email: ralph.lehmannwmrvv-bw.de

Schubertstraße 13
89231 Neu-Ulm

Persönliche Sprechzeiten

in der MR-Geschäftsstelle Ummendorf

Ich bin Dienstags für Ihre Beratung anwesend:
10 – 12 Uhr und 13 – 16 Uhr

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Spezielle Konzepte der MRVV:

• Betriebshaftpflicht
• Inhaltsversicherung
• Gebäudeversicherung
• Betriebsunterbrechungsversicherung
• Technische Versicherungen (z.B. Biogasanlagen)
• Tierversicherungen
• Hagelversicherungen
• Kfz-(Flotten-)Versicherung
• Gruppen-Unfallversicherung
• D&O-Versicherung (Directors & Officers) für Unternehmensleiter
• Rechtsschutzversicherung
• Betriebliche Altersversorgung
• Sonstige Versicherungen

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